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Schallübertragung beim Trockenbau verhindern

altTrockenbauelemente sind beliebt und insbesondere in der Sanierung eine ernsthafte Alternative zur Massivbauweise. Sie lassen sich leicht verarbeiten, verkürzen die Bauzeit und sind kostengünstig. Handwerkliche Einbaufehler haben jedoch schwerwiegende Konsequenzen. Da der Beruf des Trockenbauers nicht der Meisterpflicht unterliegt, besteht die Gefahr, dass Anbieter ihr Metier nur unzureichend beherrschen und Fehler machen, die Folgen haben.

Um die vorhandene Raumgröße optimal zu nutzen, werden oft Trennwände aus Gipskarton errichtet. Beim Einbau von Steckdosen muss dann die in die Wand eingelegte Mineralwolldämmung entfernt werden. Beträgt der Wandquerschnitt weniger als sieben Zentimeter, liegt die Dose auf der rückwärtigen Gipskartonplatte auf.

Damit entsteht eine Verbindung, über die der Schall direkt in die Wandkonstruktion getragen wird. Die Gipskartonwand wird zum ausgezeichneten Resonanzboden. Deshalb sind bei Wohnungstrennwänden aus Trockenbauelementen von vornherein besondere Schallschutzmaßnahmen zu bedenken.

Bei der Planung muss darauf geachtet werden, dass für die Installation in leichten Trennwänden ausreichend Platz zur Verfügung steht. Ein Installationskanal kann das Schallübertragungsrisiko mindern. Zudem sollte unbedingt vermieden werden, dass Steckdosen und Lichtschalter beidseitig an der gleichen Stelle der Wand eingebaut werden. Wer sicher gehen will, sollte sich von einem Bausachverständigen beraten lassen.

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