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Prinzip „Haus im Haus“

altNatur macht Dampfsperren und Lüftungsanlagen im Passivhaus überflüssig

Ob Fertig- oder Ausbauhaus, ob aus Stein, Holz oder Beton: Bei Neubauten muss die Energiebilanz stimmen. Bauherren haben sich daher in den letzten Jahren zunehmend für ein Passivhaus entschieden. Hier werden die Wärmeverluste derart stark verringert, dass eine konventionelle Heizung nicht mehr nötig ist. Stattdessen nutzt man die Sonneneinstrahlung oder die Abwärme von Personen und vorhandenen Elektrogeräten als Energiequelle.

Die richtige Dämmung spielt zur Senkung der Wärmeverluste und des Energieverbrauchs eine entscheidende Rolle. Für frische Luft sorgt in der Regel eine spezielle Lüftungsanlage.
Doch was für die Öko- und Energiebilanz positiv ist, kann sich auf die Gesundheit der Bewohner negativ auswirken. Die Kombination aus exzellenter Dämmung, luftdichter Bauweise und einer künstlichen Lüftung kann zu Feuchtigkeit, gesundheitsgefährdendem Schimmel und der Verbreitung von Staub, Viren, Bakterien und Allergenen führen.

Die Bio-Solar-Haus GmbH setzt auf ein alternatives „Haus-im-Haus“-Bauprinzip. Unter einer teilweise verglasten Wetterschutzhülle steckt ein effizient wärmegedämmtes Innenhaus, das durch das Tageslicht erwärmt wird. Bei diesem „Treibhausprinzip“ können alle von den Bewohnern produzierten Dämpfe und Gerüche selbstständig durch die wasserdampfdurchlässige Hülle des Innenhauses entweichen, ohne zu Tauwasser zu kondensieren. Daher kommt diese Form des Energieeffizienzhauses ohne Dampfsperren und künstliche Lüftung aus.

Aufgrund seines einzigartigen Bauprinzips verursacht das Haus um bis zu 90 Prozent weniger Gesamtkosten für Heizung und Warmwasser als andere Energieeffizienzhäuser, je nach Bauausführung und Heizgewohnheit. Ergänzt wird jedes Haus durch eine energiesparende Strahlungsheizung. Sie fördert das Wohlbefinden der Bewohner. Alle Bio-Solar-Häuser werden mit dem Bauherrn individuell geplant. (epr)

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Bio-Solar-Haus GmbH
Sonnenpark
67813 Sankt Alban

Tel. 063 62 / 92 27 0
Fax.063 62 / 92 27 27

E-Mail: info@bio-solar-haus.de

Bio-Solar-Haus im Internet
 

Kommentare

19.05.2011 15:10
wird es denn im hochsommer unter der "teilweise verglasten Wetterschutzhül le" nicht furchtbar heiß (stichwort treibhaus)? und wenn die hitze ins haus kommt, wie kommt sie wieder raus? für den winter klingt das system ja nicht schlecht, aber im august??? und geht durch das zwiebelprinzip viel wohnraum verloren?
20.05.2011 16:34
Bezüglich des Aufheizens im Sommer in einem Bio-Solar-Haus müssen die zwei Haushüllen getrennt betrachtet werden.

Das Innenhaus ist durch eine starke Wärmedämmung aus natürlichen Materialien wie Zellulose und Holzweichfaser vor einem Wärmeeintrag von Außen sehr gut geschützt. Hierbei sind natürliche Materialien mit deren guten Temperaturleitz ahl künstlichen Dämmstoffen weit überlegen. Auch wird im Wintergarten (Teil des Außenhauses) eine Innenbeschattun g angebracht die dann verhindert, daß die Sonnenstrahlen durch die innere Glaswand in den Innenraum fallen. Somit bleibt das Innenhaus, welches Nachts durch die kühle Außenluft gekühlt werden kann, tagsüber schön kalt.

Das Außenhaus wird durch Öffnen von Türen oder Fenstern im unteren Bereich des Wintergartens und durch Öffnen von Luftklappen im oberen Giebelwandberei ch von Außenluft durchströmt und wird dadurch nicht wärmer als draußen.
23.05.2011 07:41
Da der Radius des Bogen im "Zwiebelhaus" relativ groß gewählt wurde kann man den Raum sehr gut ausnutzen.
22.06.2011 14:04
Trotz aller Proteste, Passivhäuser dürfen und sollten auch etwas kritisch betrachtet werden. Ohne jetzt im Detail darauf eingehen zu wollen, aber hier wird vieles "schön" gerechnet. Der erhöhte Heizbedarf im Bad von rund 4°+ wird gewöhnlich elektrisch realisiert. Mit ganz herkömmlichen Heizstrahlern. Wie es meine Eltern schon hatten. Diese so gewonnene Energie wird in der Wärmebedarfsber echnung allerdings lediglich als "Hilfsenergie" betrachtet. Da heißt, es ist keine Heizung. Schon erstaunlich. Und der Bewohner selbst gibt auch noch Energie ab. Das reduziert die Heizkosten noch einmal. Nee Leute, das ist mir ein bisschen zu viel schön gerechnet. Geht's auch ein realistischer?

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