Bundesbürger verschwenden immer weniger Trinkwasser
Noch immer geht der Mensch mit vielen wertvollen Ressourcen um, als seien sie unerschöpflich. Das Umdenken hat aber begonnen. Die Nutzung erneuerbarer Energien und Rohstoffe nimmt zu. Nicht zuletzt gibt es beim Verbrauch des wertvollsten Lebensmittels - des Trinkwassers - Positives zu vermelden: Mit einem durchschnittlichen Tagesverbrauch von unter 130 Litern gehören die Deutschen zu den sparsamsten Nutzern in Europa. Und das ist auch gut so. Denn selbst im wasserreichen Deutschland sind die Vorräte endlich und ihre Aufbereitung als Trinkwasser wird immer aufwendiger. Neben wassersparenden Armaturen, WC-Spülungen mit Spartaste und sparsamen Haushaltsgeräten spielt auch die Nutzung von Regenwasser eine wichtige Rolle bei der weiteren Senkung des Wasserverbrauchs.
Zisternen und Tanksysteme sammeln das kostenlose Nass von den Dachflächen und sind heute technisch so ausgereift, dass sie Wasser in hoher Qualität zur Verfügung stellen. Unter www.platzregen.info gibt es alle Informationen. Nur rund drei Liter Wasser benötigt man täglich fürs Trinken und Kochen, der Rest rauscht durch Duschen, WCs und Waschmaschinen oder versickert bei der Bewässerung des Gartens. Die größten Verbraucher im Haus - WC-Spülung, Waschmaschine und Garten - lassen sich komplett auf Regenwasser umstellen. Bis zu 50 Prozent des Trinkwasserverbrauchs aus der Leitung lässt sich damit einsparen. (djd/pt).
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