Energieeffizient sanieren
Energieeffizienz ist seit den regelmäßigen Horrormeldungen über steigende Preise für Öl und Gas in aller Munde. Beim Neubau gelten seit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) hohe Standards, was die Dämmung der Gebäudehülle und die Heiztechnik angeht. Je nach eingesetzter Heiztechnik müssen ab 01.01.2009 zwischen 15 und 50 Prozent des Wärmebedarfs aus regenerativen Quellen gedeckt werden. Doch auch bei der Sanierung im Bestandsbau denken die Hausbesitzer darüber nach, wie sie ihre Energiekosten nachhaltig senken können.

(djd/pt). Alte Bausubstanz gehört zum kulturellen Erbe eines Landes. Nicht zuletzt deshalb wird Wohnen im Altbau immer beliebter. Staat, Länder und Kommunen räumen bei Förderungen dem Bestandsbau heute sogar einen höheren Stellenwert als dem Neubau ein.
Durch eine fachgerechte Sanierung und eine moderne Gebäudetechnik können im Altbau bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs eingespart werden, teilt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in einer aktuellen Meldung mit. Da rund 85 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten auf Heizung und Warmwasser entfallen, sind die Sparpotenziale dort enorm - nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Haushaltskasse. Vor dem Sparen steht allerdings die Modernisierung, und hier sind viele unsicher, wo sie zuerst ansetzen sollen.






