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15. Die Gartenplanung

Gartenplanung Am Anfang war der Sand, doch dann kamen die Gärtner und siehe da, eine Oase aus Bäumen und Blumen entstand… Wenn es nur so einfach wäre. Erholung pur oder Obst und Gemüse – alles ist in Ihrem Garten möglich. Das Geheimnis liegt in der rechtzeitigen Planung und in der Vermeidung von Selbstüberschätzung. Der Autor dieser Zeilen hat sich überschätzt und lebte mehr als zwei Jahre mit einer Sandwüste. Und dann erst kamen die Gärtner. Denn oft wird nach dem Hausbau das Geld knapp und es ist leicht am Garten zu sparen. Nur kommt dann der Garten langsam ins Haus. In Form von Sand. Also rechtzeitig an das kleine Paradies vor der Tür denken, eventuell dieses schon in der Finanzierung berücksichtigen. Die Redaktion gibt Tipps und Anregungen, damit Sie Ihren Garten angemessen für Ihre finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten gestalten können.

Naturnaher Garten oder englischer Rasen?

altViel Farbe und Vögel möchten alle Gartenbesitzer auf ihrem Grundstück genießen. Aber hier entsteht die Konfliktsituation, denn möglichst pflegearm sollte der Garten trotzdem sein. Naturnahe Gartengestaltung hat nichts mit Verwilderung zu tun. Auch hier muss ständig gepflegt, eingegriffen und verändert werden, denn es ist Kulturland.

Bevor man auf seinem Grundstück einen naturnahen Garten anlegt, sollte man einige grundsätzliche Fragen klären. Möchten Sie nicht laufend Misserfolge in Ihrem Garten erleben und dadurch die Lust am Garten verlieren, sollten Sie vorher wissen, wie Sie Ihren Garten gestalten wollen: Für welche Pflanzen haben Sie Vorlieben, und wie kommen die auserkorenen Pflanzen mit den gegebenen Licht-, Wasser- und Bodenverhältnissen und der Lage (sonnig, windgeschützt, schattig, zugig) zurecht? Auch an Sichtachsen sollte man denken: Sie schaffen Tiefenwirkung und eine angenehme Ästhetik.

 

Bestandsaufnahme, Bodenanalyse und Bepflanzung

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Wenn Sie ein Grundstück gefunden haben und nun mit Ihrem Architekten einen Grundriss entworfen haben, ist es an der Zeit an die Gartenplanung zu denken. Das ist auf keinen Fall zu früh, da alle Arbeiten an Haus und Grundstück nun ineinander greifen.Der erste Schritt dafür ist die Bestandsaufnahme auf Ihrem Bauland. Sind bereits Bäume auf dem Grundstück vorhanden? Welche von ihnen werden erhalten, welche müssen Bauarbeiten und Gemüsebeet weichen? Auch die rechtlichen Vorschriften sind zu beachten. Denn Bäume können nicht einfach abgeholzt werden. Manchmal gibt es vielleicht auch schon einen Bestand an Wildblumen, der ein wertvolles ökologisches Netz darstellt. Wollen Sie eine solche Blumenwiese in den Garten integrieren?

 

Wege und Zäune

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Gartenwege und Zäune verleihen einem Garten maßgeblich Kontur. Es ist für Bauherren wichtig, diese Kosten früh in die Budgetplanung mit einzubeziehen.

Ein Zaun begrenzt das Grundstück. Auf vielen modernen Grundstücken wird heute gerne auf einen Zaun verzichtet. Manchmal jedoch ist ein Zaun wegen der Grundstückslage in der Stadt unerlässlich. Es gibt viele Ausführungen in Form und Material. Das bekannteste und kostengünstigste Beispiel ist wohl der Maschendrahtzaun. Dieser besteht meistens aus einem Drahtgeflecht, das verzinkt oder mit Kunststoff ummantelt wird. Dieses Modell kann in verschiedenen Höhen angebracht werden.

 

Schwimm- oder Gartenteich

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Ein Gartenteich will wohl überlegt sein, denn er muss gut angelegt und dauerhaft gepflegt werden. Die meisten Gartenteiche sind nicht sehr groß und relativ flach. Die Bepflanzung steht meist im Vordergrund. Natürlich können aber auch Fische in den Teich eingesetzt werden.

 

Blumenwiese oder Obstplantage

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Wie immer bei der Planung eines Gartens muss sich der Besitzer fragen, welche Funktion sein Garten für ihn erfüllen soll und was er zeitlich und finanziell auf die Dauer investieren kann. Zwei Varianten, die den ganzen Garten oder einen Teil ausfüllen können, sind die Blumen- oder die Obstbaumwiese. Sie kommen vor allem für größere Gärten in Frage, da man sie später nur wenig betreten kann und im Garten immer auch noch Platz zum Spielen, Arbeiten oder Essen sein sollte.

 

Pflanzenplanung nach Jahreszeiten

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Die ersten Blumen im Jahr sind die Frühblüher. Jeder kennt die bunten Krokusse und weißen Schneeglöckchen. Sie müssen im Herbst des Vorjahres, am besten im September, zusammen mit den Tulpenzwiebeln gesteckt werden, die wenig später blühen. Zu den ersten Büschen, die blühen die weiße Sternmagnolie, gelbe Scheinhasen und die Forsythien.

 

Beregnungsanlagen

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Wer trotz großen Gartens nicht jeden Sommerabend damit verbringen will seinen Rasen zu wässern, sollte über eine Beregnungsanlage nachdenken.

Eine Beregnungsanlage kann Ihren Garten automatisch mit Wasser besprühen. Es gibt dabei versenkte und nicht versenkte Variationen. Die nicht Versenkten bestehen aus überirdisch liegenden Schläuchen und sprühen das Wasser in feinen Strahlen über den Rasen. Dies kann auch rotierend sein. Versenkte Anlagen bestehen aus unterirdisch installierten Rohrleitungen, die mit überirdischen Köpfen verbunden sind, die zum Sprengen nach oben fahren.

 

Regenwassernutzung

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Wer einen schönen Garten haben möchte, muss sich um dessen Pflege kümmern. Das kostet nicht nur Zeit und Kraft sondern auch Wasser. Denn Blumen- und Gemüsebeete, sowie der Kräutergarten sollten regelmäßig mit kühlem Nass verwöhnt werden. Es gibt Jahreszeiten, in denen der Garten ausreichend Regen erhält und manchmal sogar mehr als das. Doch es gibt auch Trockenperioden, in den der Garten bewässert werden muss. Damit Sie diese Zeit optimal überbrücken und Kosten einsparen, sollte schon bei der Planung des Hauses und des Gartens an die Nutzung von Regenwasser gedacht werden. Das spart Ihnen nicht nur Kosten für den Wasserverbrauch Ihres Gartens, sondern mindert die Gebühren für Niederschlagswasser.

 

Biogarten

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Immer mehr Menschen, wünschen sich einen Garten mit eigenem Anbau von frischem Obst und Gemüse. Und der allgemeine „grüne“ Trend zu Bioprodukten kann im Garten gut umgesetzt werden. Das erfordert zwar Zeit und Wissen, lohnt sich aber für den guten Geschmack und die Gesundheit Ihrer Familie.

 

Alle Vögel sind schon da

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Vögel verschönern mit ihrem Gesang die Tage, die wir in unserem Garten verbringen. Im Winter werden sie deshalb von uns mit Futter versorgt und wir können mit verschiedenen Nistplätzen und unterschiedlichem Futter verschiedene Vogelarten anlocken.

 

Zeitplanung für Ihren Garten

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Die richtige Planung eines Gartens sollte nicht erst nach Abschluss des Bauvorhabens erfolgen. Am klügsten, auch in finanzieller Hinsicht, ist es, wenn die Bauherren mit ihrem Grundstück und fertigem Entwurf zu einer Garten- und Landschaftsbaufirma gehen und mit ihm zusammen die Möglichkeiten und Vorstellungen für den Garten durchgehen. Ein Fachmann kostet Sie zwar das Geld für die Beratung, kann Ihnen aber am Ende durch sein Wissen ein Vielfaches an Geld sparen.