11. Das Haus
Das Haus soll der Lebensmittelpunkt der Familie werden. Sie werden dort sehr viele Jahre wohnen. Ihr Leben wird sich entwickeln und verändern. Das Haus steht. Deshalb müssen Sie schon in der Planung sehr weit voraus denken und dabei trotzdem mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Welcher Haustyp, welcher Baustil, welches Material, welcher Baustoff sind für meine Familie die richtige Wahl? Benötige ich einen Keller? Welche Behörden muss ich bei meinem Hausbau beachten? Junge Familie, Single oder Generation 50 Plus – jeder hat seinen eigenen Anspruch und seinen Traum vom Haus. Sie brauchen also einen Plan! Generell gilt, das Haus sollte nicht vor dem Grundstück gekauft werden. Die Redaktion hat Ihnen dafür die wichtigsten Fragen aufgelistet und kommentiert.
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Welchen Haustyp will ich bauen
Eine der wichtigsten und ersten Überlegungen beim Hausbau ist die Entscheidung für einen Hausbaustil. Es kann nach Form, aber auch noch nach Bauweise unterschieden werden. Viele Menschen bauen ein Einfamilienhaus mit Satteldach, aber auch Walmdächer sind trotz ihrer aufwendigeren Verarbeitung noch sehr beliebt. Oder soll Ihr Haus einen modernen Touch haben und mit einem Flachdach versehen werden? Möchten Sie mindestens eineinhalbgeschossig bauen oder entscheiden Sie sich gleich für einen altersgerechten Bungalow?
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Will ich ein Haus mit Keller bauen
Wer sich ein Haus mit Keller bauen will, möchte in der Regel mehr Raum auf der gleichen Grundfläche schaffen. Dennoch sollte der Bau eines Kellers gut überlegt sein. Zunächst muss den Bauherren klar sein, dass ein Keller einen erheblichen Kostenaufwand verursacht. Dieser wird oft unterschätzt. Zwar werden Keller selten als Wohnraum genutzt, trotzdem müssen sie, um stabil und trocken zu sein, abgedichtet und gedämmt werden. Neben den Außenwänden muss auch die Kellerdecke gedämmt werden, damit die Heizwärme des Hauses nicht über den Keller entweicht. Generell kostet ein Keller aber immer mehr Energie. Außerdem sorgen die Erdarbeiten für Mehrkosten im Vergleich zur Bodenplatte. Es empfiehlt sich noch vor Abschluss des Bau- oder Kaufvertrags ein Bodengutachten erstellen zu lassen, um den Umfang der Erdarbeiten abzuschätzen und den Wasserstand zu messen. Der Wasserstand gibt Auskunft darüber, wie sehr sich der Baugrund überhaupt für den Kellerbau eignet. In Böden mit hohem Wasserstand muss der Keller zusätzlich mit einer Wanne abgedichtet werden. Hinzukommt dass auch ein größerer Reinigungsaufwand entsteht, der von den Bauherren bedacht werden sollte.
Mit welchen Baustoffen will ich bauen
Auch die Wahl des Baustoffes spielt eine große Rolle beim Hausbau. Abhängig vom Budget und den Bedürfnissen der Bauherren gibt es sehr viele Möglichkeiten. Neben den konventionellen Baustoffen, wie Ziegeln, Beton oder Kalksandstein, gibt es auch die Möglichkeit ein Haus aus Holz zu bauen. Dabei kann entweder Massivholz oder in Fertigbauweise ein Haus aus Holzplatten gebaut werden. Dies ist im Vergleich oft sehr energiesparend. Doch auch für Massivhäuser aus Beton gibt es eine Reihe von Dämmstoffen auf synthetischer oder natürlicher Basis, die das Wunschhaus gut isolieren können. Damit Ihr Haus ein Gesicht bekommt, ist nicht nur der Entwurf, sondern auch die Wahl der Fassade entscheidend.
Welche Behörden sind wichtig für mein Bauvorhaben
Natürlich zieht der Bau eines Hauses eine Reihe von Behördengängen nach sich. Allen voran steht natürlich das Bauamt. Es gibt per Bebauungsplan oder Bauvorentscheid die Genehmigung für die Bebauung des Grundstücks. Der Bauantrag kann nach Abschluss der Grundstücksplanung nur von einem Architekten gestellt werden.
Alle Varianten auflisten
Jeder Hausbau birgt Risiken. Diese gehen von der Umsetzung einzelner Gewerke, der Baustelle oder auch Diebstahl aus. Von Anfang an sollten Sie eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen. Sie schützt Sie gegen alle Schadensersatzforderungen, für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die aufgrund Ihres Bauvorhabens entstanden sind. Denn auch das Schild „Betreten der Baustelle verboten - Eltern haften für ihre Kinder“ schützt Sie im Zweifelsfall nicht. Wenn einem Kind beim Spielen auf Ihrer Baustelle etwas zustößt, müssen Sie dafür aufkommen.
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