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Fertighaus

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Fertighäuser zeichnen sich durch ihren hohen Grad industrieller Vorfertigung aus. Im Unterschied zur Massivbauweise werden die Bestandteile des Hauses nicht Stein auf Stein auf der Baustelle zusammengefügt, sondern als Elemente im Werk des Herstellers vorproduziert und montiert. Dieses Verfahren spart nicht nur Zeit. Es stellt sicher, dass die Bauteile vor der Witterung geschützt sind. Auch das klassische „Auswintern“ des Rohbaus entfällt. Bei der Montage kann oft schon nach kurzer Zeit Richtfest gefeiert werden.

Renommierte Fertighausanbieter in Deutschland lassen ihre Produktion zertifizieren. Mittels moderner Technologien wird sichergestellt, dass die Produktion unter gleichbleibend optimalen Bedingungen stattfindet. Die überwiegende Zahl von Fertighäusern wird als Holzhaus ausgeführt. Zu unterscheiden sind: Holzblockhäuser, Holzskeletthäuser, Holzrahmenbauweise, Holztafelbauweise sowie Mischbauweisen mit Holz. Vereinzelt sind auch andere Produktionsverfahren, zum Beispiel der Betonfertigteilbau, am Markt vertreten.

Moderner Holzfertigbau kennzeichnet sich durch die Verwendung naturbelassener Baustoffe, ein wohngesundes Raumklima und hervorragende Wärmedämmwerte. Nachteilig kann - je nach Ausführung - der Schallschutz, vor allem die Trittschalldämmung ausfallen. Die Nachteile des leichteren Baustoffes Holz lassen sich jedoch mit zusätzlicher Dämmung in den Zwischendecken ausgleichen. Holzhäuser erfüllen die gleichen Brandschutzbestimmungen wie alle anderen Gebäude.

Die Dachorganisation der Holzfertigbaufirmen, der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. betreibt bundesweit Musterhaus-Ausstellungen, in den Hausbauinteressierte komplett ausgestattete Beispielhäuser besichtigen können.

 

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