8. Die Bauweisen
Hausbauweisen haben schon etwas mit Weisheit zu tun. Denn Sie sollten genau wissen, für welche Hausmöglichkeit Sie sich entscheiden wollen. Grundlegend gibt es Massivhäuser und Fertighäuser. Alle haben spezifische Vor- und Nachteile. Hier spielen das persönliche Empfinden, die Familiengeschichte und individuelle Vorteile der Baustoffe eine große Rolle. Wichtig ist, dass die Familie sich einig ist, denn diesen Schritt zum eigenen Haus werden die wenigsten Bauherren mehrmals gehen. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung vieler möglicher Bauweisen. Um Ihnen aufwendiges Suchen zu ersparen, hat die Redaktion die wichtigsten Möglichkeiten für Sie zusammengefasst und kurz erläutert.
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Fertighaus
Fertighäuser zeichnen sich durch ihren hohen Grad industrieller Vorfertigung aus. Im Unterschied zur Massivbauweise werden die Bestandteile des Hauses nicht Stein auf Stein auf der Baustelle zusammengefügt, sondern als Elemente im Werk des Herstellers vorproduziert und montiert. Dieses Verfahren spart nicht nur Zeit. Es stellt sicher, dass die Bauteile vor der Witterung geschützt sind. Auch das klassische „Auswintern“ des Rohbaus entfällt. Bei der Montage kann oft schon nach kurzer Zeit Richtfest gefeiert werden.
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Massivhaus
Unter dem Begriff Massivhaus wird üblicherweise ein Gebäude aus Mauerwerk und Beton verstanden, das nach den Prinzipien der Massivbauweise erstellt ist. Im Wohnungsbau bedeutet dies, dass die Wände aus Mauerwerk, Beton oder Stahlbeton und die Decken aus Stahl-, Leicht-, Porenbeton oder Ziegeln bestehen.
Holzhaus
Im Hausbau gehört Holz zu den weit verbreiteten Baustoffen und wird seit Jahrhunderten verwendet. Im Falle eines Holzhauses bestehen die tragenden Teile überwiegend aus Holz. Im Wesentlichen werden drei Bauweisen unterschieden.
Beim Blockhaus oder Blockbohlenhaus werden die Wände aus übereinander geschichteten Baumstämmen oder Bohlen gefertigt. Dabei werden die Stämme überwiegend industriell vorproduziert. In Deutschland besetzen Blockhäuser im Unterschied zu Kanada oder Skandinavien nur eine Marktnische.
Blockhaus
Ein Blockhaus ist ein Holzhaus. Im Unterschied zu den meisten Holzhäusern, besteht ein Blockhaus aus übereinander geschichteten Baumstämmen. Heutzutage werden neben den runden, geschälten Baumstämmen auch Vierkanthölzer verwendet. Diese werden dann als Einzellamellen miteinander verleimt. Die ursprüngliche Bauart aus Baumstämmen wird heute tatsächlich nur noch wenig verwendet, stattdessen wird die Mehrzahl der Häuser industriell vorgefertigt.
Fachwerkhaus
Fachwerk ist wohl der bekannteste Vertreter der so genannten Holzskelettbauweise. Vertikale Pfosten oder Ständer, schräg stehende Streben und horizontale Schwellen oder Pfetten bilden das hölzerne Tragwerk des Gebäudes. In der Regel werden dafür wetterunabhängige Hölzer (Eichen oder Tannen) verwendet.
Baustoffe
Auch die Wahl des Baustoffes spielt eine große Rolle beim Hausbau. Abhängig vom Budget und den Bedürfnissen der Bauherren gibt es sehr viele Möglichkeiten. Neben den konventionellen Baustoffen, wie Ziegeln, Beton oder Kalksandstein, gibt es auch die Möglichkeit ein Haus aus Holz zu bauen. Dabei kann entweder Massivholz oder in Fertigbauweise ein Haus aus Holzplatten gebaut werden. Dies ist im Vergleich oft sehr energiesparend. Doch auch für Massivhäuser aus Beton gibt es eine Reihe von Dämmstoffen auf synthetischer oder natürlicher Basis, die das Wunschhaus gut isolieren können. Damit Ihr Haus ein Gesicht bekommt, ist nicht nur der Entwurf, sondern auch die Wahl der Fassade entscheidend.
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