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12. Die Bauphasen

Bauphasen Hausbau Der Entschluss ein Haus zu bauen ist eine großartige Sache. Ist das Grundstück gekauft und der Hausvertrag ist unterschrieben, möchten Sie am liebsten gleich einziehen. Ganz so schnell geht das jedoch nicht. Die Redaktion Berliner-bauen.de hat den Weg zur Hausübergabe für Sie skizziert. Hier finden Sie Hinweise, Abläufe und Rat. Egal ob Fertighaus oder Massivhaus - was gut werden soll benötigt wirklich etwas Zeit. Haben Sie Geduld, seien Sie aufmerksam und versuchen Sie mit Planung und Vorausschau Kosten zu minimieren. Und sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Denn das billige Haus gibt es nicht. Falsch verstandenes Sparen wird am Ende oft teuer bezahlt. Informieren Sie sich, arbeiten Sie mit Fachleuten und passen Sie immer gut auf! Wir unterstützen Sie gern dabei!

Wie lange dauert mein Hausbau

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Bis das eigene Haus steht, ist es oft ein langer Weg. Experten schätzen die Hausbaudauer auf circa 10 bis 12 Monate, von der Bauvoranfrage bis zur offiziellen Abnahme. Diese Zahl rechnet jedoch nicht die Grundstückssuche, bzw. den Grundstückskauf mit ein.

Voraussetzung dafür, dass Sie in einem Jahr bereits in Ihren eigenen vier Wänden sitzen, ist also das eigene und vor allem baureife Grundstück. Um das zu finden, können Sie hier aktuelle Angebote einsehen. Bevor dann die Hausbaufirma engagiert wird, lohnt es sich oft eine Baugrunduntersuchung von einem unabhängigen Gutachter anfertigen zu lassen.

 

Bauvoranfrage

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Eine Bauvoranfrage dient dazu die Bebaubarkeit von Grundstücken zu klären. Sie ist nicht immer unbedingt notwendig, sondern nur dort, wo die Bebauung eines Grundstücks nicht schon rechtlich, zum Beispiel durch einen Bebauungsplan, gesichert ist. Dies ist oft bei Grundstücken in Außenbereichen, zum Beispiel auf einem Feld außerhalb des Dorfes, der Fall. Aber auch bestimmte Wünsche der Bauherren können eine Bauvoranfrage nötig machen, zum Beispiel wenn in einer Einfamilienhaussiedlung ein drei-geschossiges Gebäude errichtet werden soll. Der Abschluss einer Bauvoranfrage kann bis zu drei Monaten dauern und muss direkt ans Bauamt gerichtet werden.

 

Baugenehmigung

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Ohne Baugenehmigung kann man in Deutschland kein Gebäude errichten. Der Bauantrag wird von einer vorlageberechtigten Person an das Bauamt gestellt, wie etwa einem Architekten oder Bauingenieur. Ein normaler Bauantrag hat eine Bearbeitungszeit von bis zu zwölf Wochen. Es gibt aber auch vereinfachte Bauanträge, die eine Bearbeitungsdauer von maximal sechs Wochen haben. Diese kommen allerdings nur dann in Frage, wenn man ein Grundstück mit Bebauungsplan besitzt.

 

Bodenplatte oder Keller

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Nachdem über alle Details entschieden wurde, folgt der Baubeginn. Wer sich für ein Haus mit Keller entschieden hat, muss hier mit mehr Arbeitszeit rechnen. Abhängig von der Größe dauert es circa drei Wochen bis die Erdarbeiten verrichtet sind und der Keller fertig ist. Ohne einen Keller dauert es ungefähr zehn Tage, die Bodenplatte zu bauen.

 

Rohbau

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In dieser Phase werden Erd- und Obergeschoss, sowie der Dachstuhl errichtet. Abhängig von der Bauweise und der Größe des Hauses ist die Zeit, die es braucht, um den Rohbau fertigzustellen. Bei einer Grundfläche bis zu 200 m² geht man von einer Dauer bis zu vier Wochen aus.

Beim Rohbau liegt der Fokus auf den verwendeten Baustoffen. Die Entscheidung für einen Baustoff ist eine sehr individuelle und hängt sowohl von den persönlichen Vorlieben der Bauherren, als auch von den Umweltbedingungen ab. Außerdem sollte beachtet werden, dass die Bauweise die Auswahl an Baustoffen bereits einschränken kann.

 

Richtfest

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Nach der Fertigstellung des Rohbaus folgt das Richtfest. Der Richtkranz muss beim Floristen Ihrer Wahl bestellt werden, das dauert bis zu drei Tagen. Die Zimmerleute befestigen diesen in der Dachspitze. Das Richtfest ist ein wichtiger Tag. Hier sollten neben der Familie und Freunden, auch die Bauleute und Nachbarn rechtzeitig und schriftlich eingeladen werden. Der Dachstuhl wird vom Zimmermann eingeweiht und ein Richtspruch zum Schutz des Hauses und seiner Bewohner wird ausgebracht.

 

Innenausbau

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Nachdem der Rohbau und das Dach fertig sind, folgt eine langwierige und besonders spannende Phase für die Bauherren: der Innenausbau. Zuerst werden die Fenster und die Außentüren eingebaut. Wer ein Passivhaus bauen will, sollte sich im Vorfeld über die spezielle Dreifach-Verglasung der Fenster informieren. Dann folgen die Rohinstallationen, das heißt es werden erste Elektro-, Heizungs- zu und Sanitärinstallationen vorgenommen. Im Anschluss kommt der Estrich. Später folgt der Trockenbau. Zum Innenausbau gehören natürlich auch das Verlegen der Fliesen und der Einbau der Innentüren und gegebenenfalls der Treppe.

 

Bauabnahme

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Die Bauabnahme ist ein förmlicher Akt zwischen den Bauherren und dem Bauunternehmer. Es ist der Termin, an dem das Haus übergeben wird. Man sollte dafür circa drei Stunden einplanen, denn es wird ein Protokoll angelegt.

 

Garage

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Auch beim Garagenbau kann die Dauer variieren, denn sie ist abhängig von der Größe der Grundfläche und der Bauweise der Garage. Da aber die meisten Garagen aus Fertigteilen gebaut werden, die Platz für ein bis zwei Autos bieten sollen, ist eine Woche inklusive Fundamentarbeiten ein realistischer Richtwert. Ob eine Garage oder ein Carport gebraucht werden, sollten von der Größe des Grundstückes, den amtlichen Bestimmungen und den umliegenden Parkmöglichkeiten abhängig gemacht werden. Es ist wichtig, rechtzeitig zu klären, ob eine Garage gebaut wird, da diese im Bauantrag berücksichtigt werden muss. Oft werden im Bebauungsplan der Gemeinde die maximale Größe, sowie die Lage der Garage festgelegt. Außerdem sollten die Bauherren im Vorfeld auch die eventuellen Mehrkosten kalkulieren, die für geplante Beheizung und Verlegung des Stroms sowie Fahrwege zur Garage oder möglicherweise für ein automatisches Tor anfallen können.

 

Gartengestaltung

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Wie lange es dauert einen Garten anzulegen, ist schwer zu bestimmen. Denn mehr noch als im Haus, sind die Arbeiten im Garten individuell. Die Größe des Grundstücks und die Wünsche der Hausbesitzer sind entscheidend. Oft denken die Bauherren kaum über die Gestaltung ihres Gartens, nach bevor sie ihr Haus bauen, dennoch rentiert sich die rechtzeitige Planung oft auch finanziell. Welche Erwartungen habe ich an meinen Garten und wie viel Zeit bin ich bereit dauerhaft in den Garten zu investieren. Bestehe ich auf Gartenwege, eingefasste Beete oder will ich einen wild wachsenden Garten. Möchte ich eine automatische Beregnungsanlage. Wo benötige ich Steckdosen. Plane ich ein Hochbeet für Gewürze. Was ist auf dem Boden unseres Grundstücks überhaupt anbaubar. Ist es erlaubt alten Baumbestand auf meinen Grundstück zu fällen und worauf muss ich achten, wenn ich einen Teich anlegen möchte. Wie kann ich das Regenwasser für meine Beete nutzen. All das sind Fragen, die die Bauherren sich rechtzeitig beantworten sollten. Nicht nur um einen Überblick über anstehende Arbeiten, sondern auch über die damit verbundenen Kosten zu erhalten. Denn häufig vergessen Bauherren die Ausgaben für den Gartenbau in ihr Budget einzurechnen.

 

Umzug

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Je nach der Anzahl der Personen und Umfang des Besitzes sollten Sie für die Organisation und den Umzug bis zu zwei Wochen einplanen.

Wer seinen Umzug selbst in die Hand nimmt, sollte sich rechtzeitig um die Organisation eines entsprechend großen Transportmittels und einer Anzahl von Helfern kümmern. Die Beauftragung einer Spedition ist ebenfalls möglich. Sie sollten versuchen, sich Angebote verschiedener Firmen einzuholen. Wenn eine Spedition Ihren Umzug erledigt, sollten Sie auf die Versicherung der Ladung achten. Wenn die Parkfläche vor Ihrem alten Wohnsitz und dem neuen Haus begrenzt sind, versuchen Sie eine Halteverbotszone einzurichten. Sie erhalten dazu weitere Informationen beim Ordnungsamt und der Polizei.

 
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