Berlin,
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5. Das Grundstück und die Behörden

Baugenehmigung In jeder Gemeinde und in jeder Stadt müssen sich die Bauherren nach unterschiedlichen Bebauungsplänen und Vorgaben richten. Es ist also wichtig vor dem Grundstückskauf mit den Bauämtern oder zuständigen Ämtern Ihrer Region zu sprechen und sich zu erkundigen, worauf man achten muss.

In manchen Gebieten darf nur 1,5 geschossig gebaut werden, es gibt Naturschutzgebiete und viele Dinge mehr, die es zu bedenken gilt. Ist Ihre Traumparzelle überhaupt ein Baugrundstück?

Die Redaktion hat Ihnen wichtige Prüfsteine, Checklisten und Informationen zusammengestellt.

Baugrundstück ja oder nein

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Wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die ihr Traumgrundstück gefunden haben, dann stellen Sie sicher, dass dieses Grundstück tatsächlich auch Bauland ist. Dies können sie mit Hilfe des Bebauungsplans tun oder mit einer Bauvoranfrage.

Einen Bebauungsplan findet man in den meisten Wohngebieten. Es handelt sich dabei um verbindliche Vorgaben für Bauvorhaben in einem bestimmten Bereich. Dabei geht es um die Art der Nutzung (gewerblich oder privat), sowie um die Maße. Ein Haus kann hier bereits auf Höhe, Grundfläche und Lage auf dem Grundstück festgelegt sein. Ebenso können die Lage der Zufahrten und Garagen schon geregelt sein. Der Bebauungsplan zeigt Ihnen an, ob Ihr Traumbauland für Ihr Eigenheim zu haben ist und inwiefern Sie Ihre Vorstellungen darauf verwirklichen können.

 

Der Bebauungsplan der Gemeinde

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Der Bebauungsplan ist eine rechtsverbindliche Satzung der Gemeinde. Er legt für ein bestimmtes Planungsgebiet sehr konkret das Maß und die Art der künftigen Bebauung fest.

Der Bebauungsplan kann die Anzahl der Geschosse und die Grundfläche Ihres Hauses, sowie die Baugrenze festlegen. Die Baugrenze ist nicht identisch mit der Grundstücksgrenze, sondern sie beschreibt auf dem Bebauungsplan eine Linie, die nicht überbaut werden darf. Dafür können in den einzelnen Bebauungsplänen allerdings Ausnahmen vorgesehen sein.

 

Was will ich bauen

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Viele Bauherren gehen mit genauen Vorstellungen an den Bau ihres Hauses heran. Doch oft wissen sie wenig über die vielfältigen Möglichkeiten, ein Haus zu bauen und die Vorschriften, die es dafür gibt.

Möchten Sie zum Beispiel ein Fertig oder ein Massivhaus bauen? Wie viele Geschosse soll es haben? Und bevorzugen Sie ein Sattel-, Walm- oder Flachdach? Vielleicht wollen Sie ja auch lieber einen Bungalow bauen? Planen Sie ein Einfamilienhaus oder ein Doppelhaus oder gar ein Mehrgenerationenhaus?

 

Baugrunduntersuchung

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Eine Baugrunduntersuchung gibt Auskunft über die Beschaffenheit und die Tragfähigkeit des Bodens. So kann schon in einer frühen Phase des Bauprozesses der Umfang möglicher Erdarbeiten geklärt werden. Dies ist gerade dann hilfreich, wenn ein Haus mit einem Keller geplant ist. Durch eine Untersuchung des Bauuntergrunds wird außerdem sicher geprüft, wie viel der Boden an Belastung aushält. Dies ist wichtig für die statischen Berechnungen des Hauses.