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Klimageräte ausverkauft - und das ist auch gut so

altDer voraussichtlich heißeste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen steigert die Nachfrage nach Klimageräten – bei hohen Temperaturen und niedrigen Einstiegspreisen unter 100 Euro klingt die Anschaffung attraktiv. Oftmals fällt die Kühlwirkung aber gering aus, die Stromrechnung dafür umso heftiger. Effektivere und klimafreundliche Alternativen zeigt der neue Hitzeschutzratgeber der Kampagne „Klima sucht Schutz“.

 

Marktanreizprogramm wird entsperrt

Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für die Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt

alt Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat seine Einwilligung zur Aufhebung der Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm (MAP) erteilt.(wir berichteten) Damit können die bislang gesperrten Mittel in Höhe von 115 Millionen Euro in diesem Jahr für die weitere Förderung der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt genutzt werden.

 

Vermittlungsausschuss beschließt Kürzung der Solarförderung

altDer Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich darauf verständigt, die vorgesehene Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom in zwei Schritten vorzunehmen. Bisher war nur ein einziger Schritt im Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages vorgesehen.

Es bleibt bei der darin vorgesehenen Absenkung ab 1. Juli 2010, aber zunächst nur um 13 Prozent für Dachflächenanlagen, um acht Prozent für Freiflächenanlagen auf sogenannten Konversionsflächen, dies sind beispielsweise Militärflächen oder ehemalige Industriestandorte sowie um 12 Prozent für Anlagen auf sonstigen Freiflächen, also beispielsweise in Gewerbegebieten. Im Übrigen bleibt der Gesetzesentwurf unverändert. Dies betrifft auch die Streichung der Vergütung für Ackerflächen. Der jeweils gegenüber dem ursprünglichen Entwurf fehlende Absenkungsschritt von drei Prozent erfolgt zum 1. Oktober dieses Jahres.
 

Kühler Kopf an heißen Sommertagen

Tipps gegen Hitze in den eigenen vier Wänden

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An heißen Sommertagen heizen sich viele Häuser auf. Besonders in großen Städten kühlen Wohngebäude durch die dichte Bebauung über Nacht nicht mehr ausreichend ab. Innentemperaturen von über 30 Grad Celsius am Tag können die Folge sein.

Mieter und Hausbesitzer können mit einigen einfachen Maßnahmen ihre Wohnung weitgehend kühl halten. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt, wie sich auch bei großer Hitze eine angenehmere Raumtemperatur erreichen lässt:

 

Klimageräte - viel Strom und bescheidene Wirkung

altEndlich ist der Sommer da, und er verspricht heiß zu werden. Schon stehen in den Baumärkten die mobilen Kleinklimageräte bereit und verheißen kühlen Kopf auch bei hohen Temperaturen. "Diese Geräte sind wahre Stromfresser und können über den Verbrauch ein kleines Loch in die Haushaltskasse reißen - und das bei meist bescheidenem Kühleffekt", meint Margit Unger, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Brandenburg.

 

Bundesweiter Heizspiegel 2010 veröffentlicht

altIm Abrechnungsjahr 2009 haben die Haushalte in Deutschland durchschnittlich 718 Euro für das Heizen ausgegeben. Das entspricht einer Minderung um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesweite Heizspiegel 2010, der nun veröffentlicht wurde.

Für den neuen Heizspiegel, den die Heizspiegelkampagne gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund herausgibt, hat co2online bundesweit knapp 80.000 Gebäudedaten ausgewertet. Der Heizspiegel liefert Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen. Die Werte sind aufgeschlüsselt nach den Energieträgern Erdgas, Heizöl und Fernwärme, sodass Mieter und Eigentümer leicht überprüfen können, ob ihre Heizkosten überhöht sind.

 

Neue KfW-Förderstandards für Energieeffizienz

altAb 1. Juli 2010 führt die KfW in ihrem Förderangebot für „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ die neuen anspruchsvollen Standards KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung sowie KfW-Effizienzhaus 55 und 40 im Neubau ein.

Die KfW hat die aus Mitteln des Bundes vergünstigten Förderprogramme wegen der schwierigen konjunkturellen Lage nur schrittweise und deutlich verzögert an die Energieeinsparverordnung 2009 angepasst. Damit konnte im letzten Jahr ein noch höheres Investitionsvolumen mit sehr positiven Effekten insbesondere für das Bauhandwerk bewirkt werden. Zum 1. Juli werden nun die inzwischen nahe am gesetzlichen Mindestniveau liegenden Eingangsförderstufen 130 in der Sanierung und 85 im Neubau auslaufen. Zukünftig stehen Interessierten, die ihr Haus sanieren wollen, neben den bisherigen KfW-Effizienzhäusern 115, 100 und 85 zwei weitere neue Standards zur Verfügung: die KfW-Effizienzhäuser 70 und 55. Für den Neubau können sich Bauherren neben dem KfW-Effizienzhaus 70 dann auch für die KfW-Effizienzhäuser 55 und 40 entscheiden.

 

Marktanreizprogramm muss gestoppt werden

altDer Deutsche Bundestag hatte mit dem Bundeshaushalt 2010 eine qualifizierte Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien beschlossen. Das Bundesumweltministerium hat sich in den vergangenen Wochen um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bemüht. Ein entsprechender Antrag wurde vom Bundesfinanzministerium jetzt abgelehnt.

Die Haushaltssperre hat die Einstellung der Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen zur Folge. Auch die Programme, die das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert, sind davon betroffen.

 

Welche Zertifizierungen gibt es für Ökostrom?

altÖkostrom ist gleich Ökostrom? Von wegen! Doch wie findet man guten "grünen" Strom? Um die Qualität des alternativen Stroms zu messen, gibt es diverse Gütesiegel. Doch auch diese Siegel legen unterschiedliche Maßstäbe an.

Damit Sie sich bei Ihrer Anbietersuche schnell zurecht finden, haben wir für Sie hier eine Auflistung mit den drei bekanntesten Ökostrom-Labeln zusammen gestellt. Wir wünschen Ihnen damit viel Erfolg!

 

Fußbodenheizung - welcher Bodenbelag ist geeignet?

Beim Fußbodenkauf auf die Kennzeichnung achten

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Fußbodenheizungen schaffen nicht nur ein angenehmes Raumklima, sondern sparen auch Energie, weil die besonders effiziente Wärmeabgabe über die Fläche es erlaubt, die Temperatur um etwa zwei Grad herunterzuregeln. Für die Übergangszeit bietet sich eine elektrische Fußbodentemperierung als Ergänzungsheizung an, besonders unter fußkalten Badezimmerfliesen, im Wintergarten oder Kinderzimmer. Im Wohnbereich sorgen Fußbodenheizungen auch in den kalten Monaten des Jahres für wohlige Wärme.

„Fußbodenheizungen sind inzwischen so vielfältig und einfach zu installieren, dass sie eine überzeugende Alternative zur konventionellen Heizung darstellen. Sie passen unter fast jeden Bodenbelag. Extrem flache Heizmatten zum Beispiel eigenen sich für die Verlegung unter Holzfußböden und Laminat, die früher als wenig geeignet galten“, erläutert Michael Conradi von der Initiative WÄRME+. Solche Dünnbettheizmatten mit Elektroheizkabeln würden inzwischen schon mit einer Aufbauhöhe von nur drei Millimetern angeboten. „Sie eignen sich zur unsichtbaren Verlegung unter jedem Fußbodenbelag und auf fast jedem Untergrund, also Estrich, Spanplattenkonstruktionen, Holzdielen, aber auch schon vorhandenen Stein-, Keramik- oder Kunststoffbelägen. Es gibt inzwischen sogar Systeme, die in Feuchtebereichen, also im Bad direkt neben der Dusche oder in der Sauna eingebaut werden können“, so Conradi.

 

Energieeinsparverordnung verteuert Bauen um fast zehn Prozent

alt"Die im Oktober 2009 in Kraft getretene Energieeinsparverordnung (EnEV) hat das Bauen um fast zehn Prozent verteuert", resümiert Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB). "Nach einem halben Jahr Erfahrung mit der neuen EnEV in der Praxis haben wir konkrete Ergebnisse, die das belegen. Zwischen einem Neubau nach EnEV 2007 und einem Neubau heute liegt fast der Wert eines Mittelklassewagens."

Kostete ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit knapp 120 Quadratmetern Wohnfläche und 385 Kubikmetern umbauten Raum bislang rund 175.000 Euro, so verteuert sich der freistehende Neubau jetzt auf 182.500 bis 191.500 Euro, das sind zwischen 4,3 und 9,4 Prozent mehr als noch im vergangenen Herbst. "Die Preisdifferenz beruht auf unterschiedlichen Energiekonzepten", erklärt Bausachverständiger Penningh. "Die Energieeinsparverordnung lässt Planern weitgehende Freiheit bei der Gestaltung und energetischen Auslegung eines Gebäudes. Energieeinsparpotenziale werden entweder durch moderne Heiztechnik oder durch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung erreicht. Energie sparen lässt sich beim Neubau auch über zusätzliche Wärmedämmung. Diese Alternative ist allerdings auch die teuerste", weiß Bausachverständiger Penningh.

 

EU erhöht Anforderungen an Energieausweise für Gebäude

altdena-Gütesiegel garantiert neue EU-Qualitätsstandards

Die Qualität von Energieausweisen für Gebäude soll in Deutschland und Europa deutlich gesteigert werden. Das fordert die Novelle der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat mit dem dena-Gütesiegel bereits 2008 ein Qualitätssicherungssystem für Energieausweise eingeführt, das die neuen Anforderungen der EU überwiegend erfüllt. "Die Verschärfung der Anforderungen an Energieausweise durch die EU ist angesichts vieler mangelhafter Angebote ein wichtiges Signal für mehr Qualität", kommentierte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. "Mit dem dena-Gütesiegel können Mieter und Käufer bereits heute erkennen, ob ein Energieausweis verlässlich ist. Es bietet ein gutes Vorbild für die Umsetzung der EU-Novelle."